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Krautsalat mal anders: Blaukraut-Rote Bete-Salat zu Tofu-Kokos-Spießchen

Heute wird’s gesund und außergewöhnlich. Tofuwürfel werden in Kokosraspel paniert und knusprig ausgebraten. Dazu gibt es einen äußerst köstlichen Blaukraut-Salat, der mit Roter Bete und Apfel verfeinert wird. Nicht nur ein Augenschmaus! Und übrigens auch eine willkommene Abwechslung am Grill-Buffet.

Zu den vorgegarten Roten Beten: sie werden ja im Supermarkt vakuumverpackt angeboten. Das finde ich gerade für spontane Kochaktionen sehr praktisch. Tatsächlich sind frisch gekochte Rote Bete aber viel viel aromatischer (wen wundert’s). Wer also die Zeit hat, sollte die Roten Bete je nach Größe ca. 40-50 Min. ungeschält und unzerkleinert in etwas Wasser dämpfen. Da hat man wirklich mehr davon.

BlaukrautTofu1

Wer keinen Tofu mag, nimmt statt dessen Ziegenkäse oder Feta. Wer keinen Kokosraspel daheim hat oder nicht mag, der nimmt einfach Semmelbrösel. Schmeckt alles lecker 🙂

Zutaten (für ca. 2 Portionen):

Blaukrautsalat:

  • 1/2 kleiner Kopf Blaukraut (ca. 300g)
  • 2 kleine Rote Bete (vorgegart oder selbst gekocht)
  • 1 Apfel
  • Salz
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2-3 Stiele Dill
  • 5-6 Minzeblättchen (nicht zu viel!)
  • 3-4 Stiele Petersilie
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 TL Honig

Tofu-Spießchen:

  • 250g fester Tofu (alternativ Ziegenkäse oder Feta)
  • 3-4 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 2 EL Sojasoße (bei Ziegenkäse oder Feta weglassen)
  • 3-4 EL Kokosraspel (oder Semmelbrösel)
  • Öl zum Ausbraten

Zubereitung: Für den Salat die Blaukrauthälfte vierteln und in feine Streifen schneiden oder hobeln. In eine Schüssel geben und mit ca. 1 TL Salz verkneten. Da muss man richtig mit den Händen reinfassen und kräftig durchkneten, damit die Struktur des Krautes einmal aufgebrochen wird. Einfach 5 Min. mit den Händen durchwurschteln.

Die gegarten Roten Beten ggfs. schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden, den Apfel ebenso. Am besten schmeckt der Salat, wenn das verschiedenen Gemüse die selbe Größe und Form haben. Bete und Äpfel zum Blaukraut geben. Frühlingszwiebeln hacken, ebenfalls dazugeben.

Für die Marinade Rapsöl, Sojasoße und Honig verrühren und zum Blaukraut-Mix geben. Alles gut vermengen und ca. 30 Min. ziehen lassen.

Für die Tofuspieße den Tofu in ca. 2x2cm große Würfel schneiden. Nun auf eine doppelte Lage Küchenkrepp legen, mit einem weiteren Stück Küchenkrepp bedecken (doppelte Lage!), ein Brett darauf legen, das Brett z.B. mit einem dicken Kochbuch beschweren und 10 Min. warten (ggfs. zwischendurch das Küchenkrepp auswechseln). So wird das restliche Wasser aus dem Tofu gepresst und er wird später aromatischer. Wer Tofu-Alternativen verwendet, lässt den Entwässerungs-Schritt natürlich aus.

Jetzt die Panierstrasse vorbereiten: Mehl auf einen Teller geben. Ei und Sojasoße verkleppern, ebenfalls auf einen Teller geben. Kokosraspel oder Semmelbrösel auf einen weiteren Teller geben. Tofu- oder Käsewürfel erst in Mehl, dann in Ei und dann in Kokosraspel (oder Semmelbrösel) wenden.

Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen (es soll ca. 1/2cm davon in der Pfanne stehen). Die Tofu- oder Käsewürfel von allen Seiten knusprig ausbacken (je Seite ca. 2 Min.).

Die Würfel zum Servieren auf Holzspießchen stecken. Nun noch die Kräuter für den Blaukrautsalat fein hacken und untermischen.

Lasst Euch überraschen 🙂

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