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Pfitzauf

Ich habe einen Schatz geerbt! Im Haus meiner verstorbenen Tante habe ich ihre Kochbücher und Rezepthefte gefunden, einige davon sind sogar noch von ihrer Mutter. Die Bücher stammen aus den Jahren 1907, 1912 und 1937. Viele Hefte enthalten alte Familienrezepte, die ich noch aus meiner Kindheit kenne. Das Ganze ist liebevoll in Sütterli dokumentiert.

Nun werde ich die Rezepte ausprobieren und nach und nach hier veröffentlichen.

Eines dieser Familienrezepte sind Pfitzauf. Als Kind haben mein Bruder und ich uns immer kaputtgelacht, wenn uns die Tante Pfitzauf angeboten hat – der Name war halt so lustig. Ich glaube, ursprünglich kommen Pfitzauf aus Schwaben, zumindest habe ich sie schon mal bei Vincent Klink gesehen. Na ja, hier habe ich sie wieder entdeckt und gleich nachgebacken.

Zutaten (für ca. 4-6 Stück):

  • 125g Mehl
  • ¼ l Milch
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL flüssige heiße Butter

Zubereitung: Aus Mehl, Milch, Eiern und Salz einen dickflüssigen Pfannkuchenteig herstellen, zum Schluß die heiße Butter unterrühren.

Den Teig in gefettete Muffinförmchen, Tassen oder Pop-Over-Formen füllen. Dabei ist es wichtig, die Formen nur zu ¾ zu befüllen, denn die Pfitzauf gehen ziemlich auf und würden dann über die Form hinauslaufen.

Die Formen in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen geben und ca. 25-30 Min. (je nach Größe) backen.

Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Man kann auch Kompott, Eis etc. dazu reichen.

Danke, Tante Elfriede!

 

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