Allgemein, Echt Bayrisch

Essig-Knödl (Knödelsalat)

Und weiter geht es mit der bayrischen Brotzeit. Der allseits beliebte Essig-Knödl. In München ist das immer der Party-Renner, irgendwie scheint das keiner mehr zu kennen. Ich frage mich, was die Leute alle mit ihren übriggebliebenen Knödel machen. Immer Knödl-Gröstl ist ja langweilig.

Also, heute gibt es kalte Knödel als Salat – den Essig-Knödl:

Zutaten (für ca. 4 Portionen):

Knödel:

  • 6 G’schnittene (Knödelbrot von 6 Semmeln)
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zwiebel
  • Butterschmalz zum Braten
  • 250-350ml lauwarme Milch
  • 3-4 Eier
  • Salz

Außerdem:

  • 1 Zwiebel
  • Salz und Pfeffer
  • 6-7 EL Kressi-Essig
  • 5-6 EL Rapsöl
  • Schnittlauch

Zubereitung: Für die Knödel das Knödelbrot in eine Schüssel geben und mit 250ml  lauwarmer Milch übergießen. 15 Min. stehen lassen, damit sich das Knödelbrot vollsaugen kann. Wenn das Knödelbrot sehr trocken erscheint, noch etwas Milch nachgeben und nochmal durchziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel (in Bayern „der Zwiefe“) hacken und in Butterschmalz glasig dünsten. Petersilie ebenfalls hacken, beides zum Knödelbrot geben. 3 Eier dazugeben (je nach Größe der Eier auch 4), salzen und den Teig nochmals mind. 15 Min. ruhen lassen.

4-6 Knödel formen und in Salzwasser garen. Dabei darf das Wasser auf keinen Fall kochen, es soll nur vor sich hinsimmern. Kocht das Wasser, zerfallen die Knödel. Wenn das Wasser also heftig zu Blubbern anfängt, mit einem Glas kaltem Wasser ablöschen und den Herd zurückdrehen. Nach ca. 20-25 Min. (je nach Größe) sollten die Knödel fertig sein. Aus dem Wasser nehmen und komplett auskühlen lassen.

Für den Essig-Knödel die Knödel in Scheiben schneiden, die Zwiebel hacken und zu den Knödeln geben. Essig und Öl untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren noch mit frisch geschnittenem Schnittlauch bestreuen.

An Guad’n!

Tipp: es ist manchmal schwierig, die Anzahl der Eier und die Menge der Milch genau anzugeben, da jede Semmel anders saugt und die Eier verschieden groß sind. Die Knödelmasse darf nicht zu trocken sein – dann lieber noch ein Ei zugeben. Ist die Masse zu feucht bzw. wird schon breiig, kann man einige EL Semmelbrösel (nach und nach) zugeben. Am besten, man kocht vorher einen Test-Knödel, dann sieht man, ob die Masse hält oder zerfällt…

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