Allgemein, Süßes, Kuchen und Gebäck

Upside-Down Zwetschgenkuchen mit Honeycromb

Auf TLC gab es eine Kochserie, „Zwei Brüder mit Geschmack“. Zwei Brüder aus Großbritanien (einer Metzger, der andere Bäcker) sind durchs Land getingelt und haben regionale Spezialitäten verkocht. Eine sehr schöne Sendung.

Diese zwei Brüder hatten eine „King Alfred Torte“ gebacken. Ein Heidelbeerkuchen mit einer Deko aus Honeycromb. Das habe ich mir gemerkt und mit Zwetschgen nach eigenem Gusto nachgebacken.

Honeycromb ist übrigens eine leckere Nascherei. Nur muss es schnell gegessen werden, da es schnell klebrig wird. Es wird mithilfe einer Schoko-Joghurt-Glasur an den Kuchen geklebt. Der Kontrast des säuerlichen Joghurts mit dem süßen Honeycromb ist sehr gut!

Zutaten (für eine 20er Springform)

Belag:

  • 10g Butter
  • 2-3 EL Zucker
  • 10-12 Zwetschgen

Rührteig:

  • 180g Butter
  • 160g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Vanillezucker
  • Schale 1 Zitrone
  • 4 Eier
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Honeycromb:

  • 150g Zucker
  • 2 EL Honig
  • ½ EL Natron

Schoko-Joghurt-Glasur:

  • 60g weiße Kuvertüre
  • 40g Naturjoghurt (3,5% Fett)

Zubereitung: Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. 10g Butter in eine Springform mit 20cm Durchmesser geben und im Backofen schmelzen lassen. 2-3 EL Zucker auf der geschmolzenen Butter verteilen, wieder in den Backofen geben und alles ca. 10 Min. rösten.

In der Zwischenzeit die Zwetschgen entsteinen und halbieren. Die Springform aus dem Ofen nehmen, die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben auf der Butter-Zucker-Mischung verteilen und alles wieder 10 Min. in den Ofen geben.

Für den Rührteig Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren, dann Zitronenschale, Mehl und Backpulver unterrühren. Den Teig auf den Zwetschgen in der Springform verteilen und alles im Ofen ca. 40 Min. backen. Den Kuchen dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Für das Honeycromb Zucker und Honig in einem hohen Topf auf dem Herd schmelzen und leicht karamellisieren lassen. Sobald der Zucker geschmolzen ist und leicht gebräunt ist, das Natron dazugeben und verrühren. Jetzt schäumt die Masse auf. Nicht mehr umrühren, sonst gehen die ganzen Luftbläschen raus.

Den Topf nun vorsichtig schwenken, damit unten kein Karamell mehr übrig ist, der nicht „aufgeschäumt“ ist. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech kippen. Das Blech nicht schütteln, sonst gehen wiederum die Luftbläschen heraus und die Masse fällt zusammen.

Das Honeycromb erkalten und festwerden lassen, dann in große Stücke brechen. Das geht am einfachsten, wenn man auf die kalte Masse ein Stück Backpapier legt und mit einem schweren schmalen Gegenstand (z.B. ein umgedrehtes Messer) einigemale darauf stößt.

Der Kuchen wird nun am Rand mit den Honeycromb-Stückchen dekoriert. Hierfür sucht man sich am besten vorab schöne große Stücke aus, die man bereits schon an den Rand hält um zu sehen, ob die Stücke zusammenpassen.

Die Stücke werden nun mit der Schoko-Joghurt-Glasur festgeklebt. Hierfür die weiße Kuvertüre mit dem Joghurt im Wasserbad schmelzen. Dabei darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß wird, sonst gerinnt die Masse. Ich erhitze immer etwas Wasser auf ca. 80 Grad, gebe es in einen Topf und stelle dann eine Schüssel mit der weißen Kuvertüre in diesen Topf. Hier muss man auch vorsichtig sein, denn sobald ein Tropfen Wasser zur weißen Kuvertüre kommt, gerinnt sie auch. Weiße Kuvertüre ist eine Diva…

Die Glasur etwas abkühlen lassen, dann jeweils einen Klecks Glasur auf die Honeycromb-Stücke geben und am Kuchenrand festkleben. Gut antrocknen lassen.

Nun noch etwas Glasur über den Kuchen träufeln und trocknen lassen. Zum Servieren etwas Honeycromb auf der Reibe fein über den Kuchen reiben – das sieht dann aus wie Goldstaub.

Tipp: Honeycromb zieht schnell Wasser und wird klebrig. Wer sein Honeycromb aufbewahren möchte, überzieht es am besten mit Schokolade und bewahrt es in Blechdosen auf.

 

 

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