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Holledauer Bierkuchen

Den krönenden Abschluß meiner Bier-Woche bildet der Holledauer Bierkuchen. Das Rezept stammt nicht aus dem Familienkochbuch. Ich habe es letzten Sommer bei einem Ausflug durch die Holledau kennengelernt. Wir sind für eine Kaffee-Pause in einem kleinen Wirtshaus eingekehrt. Da wurde bereits am Eingang auf einer Tafel der Holledauer Bierkuchen angepriesen. Sowas muss man ja dann probieren.

Bierkuchen2

Der Kuchen schmeckte göttlich. Da er mit vielen Rosinen und viel Zitronat ist (was man beides auch durch Feigen und Zitronenschale ersetzen könnte – falls das wer nicht mag…), erinnert er fast ein bisschen an einen englischen Teekuchen. Aber mit dem Bier im Teig hat er auch eine leicht malzige Note, was das Ganze nicht so süß macht. Und das Beste: er schmeckt auch  noch nach 14 Tagen, wenn er fest in Alufolie gewickelt ist. Ich habe die Wirtin  nach dem Rezept gefragt und sie war so nett und hat es mir gegeben. Deshalb gibt es heute den Holledauer Bierkuchen.

Zutaten (für 1 Kastenform):

  • 250g Rosinen
  • 100g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Eier
  • 375g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 125g Zitronat
  • 1/4 l Dunkles Bier
  • (Vollmilch-)Kuvertüre für die Glasur (hier passt Vollmilch wirklich am Besten, finde ich…)

Zubereitung: Die Rosinen in eine Schüssel geben und mit etwas heißem Wasser überbrühen. Ca. 30 Min. stehen lassen, dann abgießen.

Butter und Zucker schaumig rühren, die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Natron, Salz und Zimt mischen und abwechselnd mit dem Bier zur Butter-Eier-Masse geben. Zum Schluß noch das Zitronat und die abgegossenen Rosinen unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad (Umluft) ca. 80-90 Min. backen.

Den ausgekühlten Kuchen mit (Vollmilch-)Kuvertüre überziehen und fest in Alufolie gewickelt einige Tage durchziehen lassen. Frisch schmeckt er auch gut, aber durchgezogen entfaltet er sein volles Aroma.

Gerne mit einem Klecks Sahne servieren 🙂

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