Allgemein, Brot, Semmeln & Pikantes

Gewürzbrot aus Roggen-Vollkorn

Was darf zu einer Brotzeit nicht fehlen? Natürlich ein leckeres Brot! Ich habe ja bereits von meinen Heilfasten-Wochen am Rathberger Hof berichtet (www.rathberger-hof.de), hier habe ich auch das Rezept für das Roggenvollkornbrot her.

Die typischen Brotgewürze sind Fenchel, Kümmel und Koriander. Viele Leute mögen ja keine Gewürze mehr im Brot. Ich mag sie sehr gerne! Sie schmecken nicht nur richtig gut, nein, sie helfen auch, die Kohlenhydrate zu verdauen und machen Vollkornbrot so bekömmlicher.

Zutaten (für 1 Laib):

  • 1 kg Roggenvollkornmehl
  • 1 P. Trockensauerteig
  • 2 P. Trockenhefe (á 7g)
  • je 1 TL Fenchelsamen, Koriandersamen, Kümmelsamen
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Honig
  • 700-900 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung: Den Honig im lauwarmen Wasser auflösen, die Gewürze entweder mörsern oder ganz verwenden. Mehl, Sauerteig, Hefe, Salz und Gewürze mischen, nach und nach das Honigwasser zugeben und den Teig ca. 10 Min. kneten. Je nach Mehl benötigt man zwischen 700 und 900ml Wasser.

Den klebrigen Teig nun abgedeckt bei Zimmertemperatur 1 Std. gehen lassen. Nach dem Gehen könnte man eventuell noch weitere Zutaten untermengen, wie z.B. Nüsse. Ich finde aber, das Brot schmeckt pur am besten. Nachdem nun der Teig gegangen ist, in eine Brotbackform geben. Es geht auch eine Springform bzw. Kastenform, dann braucht man aber zwei davon…

In der Form muss der Teig nun nochmal 1 Std. gehen, bevor er in den auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Ofen geschoben wird. Bei dieser Temperatur das Brot 10 Min. backen, dann die Hitze auf 190 Grad reduzieren, weitere 10 Min. backen, dann die Temperatur auf 175 Grad reduzieren und 50 Min. backen. Für ein saftiges Brot nun den Ofen ausschalten und das Brot komplett im Ofen abkühlen lassen (am besten über Nacht). Die Ofentür dabei nicht öffnen, sonst entweicht der Dampf, der sich auf das Brot niederlegen soll und es saftig macht.

Tipp 1: Ich habe mich auch immer gefragt, ob es nicht besser ist, mit frischer Hefe zu arbeiten. Dank Roswita vom Rathberger Hof weiß ich jetzt, wann ich was nehme: frische Hefe immer dann, wenn der Teig locker sein soll, wie z.B. bei Semmeln. Beim Brot, dass von der Struktur ja eher fester sein soll, ist es besser, Trockenhefe zu verwenden.

Tipp 2: Roggenteig ist sehr schwer und klebrig. Versucht bitte nicht, einen normalen geschmeidigen Teig hinzubekommen, da würdet Ihr die doppelte Menge Mehl benötigen und das Brot würde nicht schmecken.

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